Schattenspringer 2
Mit ihrem Debüt Schattenspringer – Wie es ist, anders zu sein hat Daniela Schreiter eine Autobiografische Graphic Novel vorgelegt, die unterhaltsam und berührend ihre Kindheit und Jugend nachzeichnet, denn schon als kleines Mädchen verhielt sie sich nicht wie andere Kinder in ihrem Alter – unverständlich für ihre Umwelt, bis bei ihr das Asperger-Syndrom, eine spezielle Form des Autismus, festgestellt wurde. Doch auch Lachen ist erlaubt, wenn man sie dabei begleitet, wie sie täglich über ihren Schatten springen muss.
Der zweite Teil von Schattenspringer beschäftigt sich vor allem mit der Adoleszenz, dem langen Abschied von der Kindheit und dem noch längeren Weg zum Erwachsensein. Demzufolge sind auch die Themen erwachsener geworden. Behandelte der erste Teil noch vorwiegend meine Kindheit im autistischen Spektrum, dreht es sich diesmal vor allem um die Pubertät, die Veränderung des Körpers, Sexualität und Partnerschaft.
In der Fortsetzung Schattenspringer – Per Anhalter durch die Pubertät geht es vor allem um die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens und die erste Klassenfahrt war ein großer Schritt in diese Richtung. Außerdem geht es um die erste Liebe, das Studium und am Ende im Erwachsenenalter die Diagnose: Was ändert sich, wenn das Gefühl des Andersseins plötzlich den Namen Asperger trägt?
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